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Digitale Therapie gegen den Fachkräftemangel.

Physiotherapiepraxen haben überdurchschnittlich stark mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. Ein Umstand, den Tammo Horn, Gesellschafter und Geschäftsführer des Elithera Gesundheitszentrums Hameln, nicht länger hinnehmen wollte. Deshalb wandte er sich an uns – mit einer Idee und einem Ziel vor Augen.

Physiotherapiepraxen sollten eine einfache, intuitiv navigierbare digitale Plattform bekommen, über die sie Schülerpraktikanten in der Ausbildung kontaktieren und sie als Fachkräfte von morgen an sich binden können.

Die zentrale Herausforderung für uns: Aus der Idee eine Marke formen, die den wirtschaftlichen Anforderungen regionaler Praxen gerecht wird und gleichzeitig Schülerpraktikanten begeistert. Ein Spagat, der Design-, Content-Team und Entwicklung perfekt gelingen muss. Im Anschluss können App und Website konzipiert, entwickelt und mit Leben gefüllt werden.

Silbernes, glänzendes Modell einer Hand

Ansatz

Auf Grundlage der Idee, Schülerpraktikanten in der Ausbildung, Schulen und Physiotherapiepraxen über ein digitales Tool zu verbinden, musste zunächst ein tragfähiges Konzept für Website und App entwickelt werden. Bildsprache, UX/UI, Ansprache und Tonalität mussten einer heterogenen Zielgruppe gerecht werden und alle Akteure gleichermaßen aktivieren. Eine vorgeschaltete Wettbewerbs- und Marktanalyse sowie die exzellente Marktkenntnis unseres Kunden lieferten die dafür erforderlichen Daten. Flankiert wurde der Kampagnenstart durch eine professionell erstellte Website , Printerzeugnisse für den Vertrieb auf verschiedenen Fachmessen sowie den Aufbau passender Social-Media-Kanäle.

Die Entwicklung der App wurde vollständig inhouse realisiert. Die Verwaltbarkeit durch uns, unseren Kunden sowie die Physiotherapiepraxen sollte dabei im Fokus stehen – eine umfangreiche Datenbank verknüpft mit einem intuitiv navigierbaren Dashboard für Monitoring und Rechnungsstellung stellt dies sicher. Zentral war außerdem die Skalierbarkeit des Codes: Je nach Anforderung des Marktes ist die Ergänzung des Tools um weitere Features, zum Beispiel um Jobbörsen, ohne Weiteres möglich.

Entscheidend für den Erfolg von Vipana war und ist auch die Usability der App: Registrierte User sollen sich über das digitale Tool begegnen und schließlich verbinden – ein intuitiv verständliches Matching-System erweist sich in dieser Hinsicht als zielführend. Sämtliche Schritte, von der Suche über die Anbahnung bis zum Kontakt, sind für Nutzer innerhalb der App realisierbar. Eine zusätzliche Weboberfläche für Lehrkräfte ermöglicht ferner die nahtlose Integration von Vipana in den Unterricht. Einstiegshürden für Schülerpraktikanten minimieren wir weiter, indem wir ihnen den Service kostenlos anbieten. Finanziert wird Vipana über ein Abo-Modell für Physiotherapiepraxen.

Silbernes, glänzendes Modell eines Körpers

Ergebnis

Vipana wird heute in über einhundert Praxen in der Region aktiv genutzt, um dort die Versorgung mit Fachkräften nachhaltig zu sichern. Und ein Vielfaches an Schülerpraktikanten sucht mit Vipana aktiv nach einem Praktikumsplatz in der Nähe. Insofern ist die Marke Vipana also bereits ein Erfolg. Neben der schlüssigen Benutzerführung mit Matching-System innerhalb der App hat sich das Bezahlmodell als richtige Entscheidung erwiesen: Vipana arbeitet rentabel, während sich die Kosten für Praxen durch den gewährten Fachkräftenachschub als sinnvolle Investition in die Zukunft herausstellen.

Unterdessen laufen unsere Bemühungen weiter, Vipana auch außerhalb der Region zu etablieren. Zu diesem Zweck werden wir Vipana in enger Zusammenarbeit mit unserem Kunden intensiv auf Fachmessen bewerben, sobald diese wieder stattfinden. Hier werden wir insbesondere Praxen anvisieren, die nicht Teil des Elithera-Netzwerkes sind. Auch in puncto Funktionalität und Features der App haben wir jetzt einen Ausgangspunkt erreicht, an dem sich ein Blick über den Tellerrand lohnt: Noch in diesem Jahr werden teilnehmende Praxen Stellenangebote direkt in der App inserieren können. Zudem erwägen wir, die Services von Vipana auf die Bereiche Ergotherapie und Logopädie auszuweiten.